Team Vorarlberg

Kommenden Mittwoch als erstes UCI Pro Team beim härtesten Rennen Europas, dem „Race Around Austria“!

10. August 2020

Es ist so soweit! Team Vorarlberg Santic startet am kommenden Mittwoch beim „Race Around Austria“ zum härtesten Rennen Europas – eine ganz neue und große Herausforderung!

Dieses Jahr ist einfach anders! Und genau deshalb stellt sich die Vorarlberger Mannschaft als erstes UCI Profiteam der Geschichte dieser doch etwas mehr als „verrückten“ Challenge!

Nach dem erfolgreichen Abschneiden von Alexis Guerin an der Tour de Savoie Mont Blanc in Frankreich (2. Rang im Gesamtklassement), geht es nun weiter in Richtung St. Georgen am Attersee zum Race Around Austria!

Was ist das Race Around Austria?

Das RAA ist ein Ultra Cycling Rennen mit einem recht einfachen Modus. Die Außengrenze Österreichs im NONSTOP Modus bei Tag und Nacht so schnell wie möglich komplett zu absolvieren. Klingt einfach – ist es aber nicht. Und genau deshalb trägt dieses Rennen die Verpackung des härtesten Rennen Europas! Die Athleten starten in unterschiedliche Klassen auch in kürzeren Strecken, im Solo, 2er und 4er Bewerb!

Mit Christoph Strasser (AUT), dem sechsmaligen Sieger des Race across Amerika, ist der Beste Ultra Cycling Athlet der Gegenwart mit von der Partie.

Das Team Vorarlberg Santic startet im 4er Teambewerb zur längsten und schwersten Strecke über 2200 Kilometer und 30.000 Höhenmeter!

 

Team Vorarlberg Santic LINE UP – FACTS:

Ins Rennen gehen für das Team Vorarlberg Santic:

Daniel Geismayr (30) AUT          Johannes Schinnagel (24) GER

Felix Meo (23) NZL                        Jack Burke (25) CAN

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Start- und Zielort:            St. Georgen am Attersee (OÖ)

Startzeit:                            12. August um 21 Uhr für Team Vorarlberg Santic

Zielankunft:                       15. August Vormittag / Mittag

Streckenlänge:                 2170 Kilometer

Höhenmeter:                    30.000 Meter

Streckenrekord:               2 Tage 13 Stunden 37 Minuten (Jahr 2015)

Anzahl Betreuer:              10 STAFF (3 Fahrzeuge)

 

Der Plan – die Taktik – der Rhythmus – nonstop in die Nacht – bei Wind und Wetter – stay safe!

  • Die vier Team Vorarlberg Santic Fahrer teilen sich in zwei 2er Teams. Jack Burke mit Felix Meo, Daniel Geismayr mit Johannes Schinnagel.
  • Jedes Fahrer Duo fährt sechs Stunden. Das andere Duo wird vom Team Wohnmobil eingeladen und kann sich sechs Stunden erholen bis zur nächsten Übergabe.
  • Auf der Strecke ist immer nur ein Fahrer. Das Duo wechselt sich im Rhythmus von 20-30 Minuten permanent ab. Der andere Fahrer wird nach vorne überstellt.

Das heißt: Jeder Fahrer muss in seinem Intervall fast immer ans Limit gehen!

  • Die Strecke ist nicht gesperrt, es gibt keine Richtungsmarkierungen. Die Route ist vom Veranstalter fix und fest vorgegeben. Die Fahrer haben Lezyne GPS-Geräte und Lichtanlagen am Rad, um nicht von der Strecke abzukommen.
  • Die Hauptnavigation wird via Radio Tour Funk vom Pace Car aus zum Fahrer durchgeführt. Das Pace Car fährt direkt hinter dem Fahrer.
  • Radwechsel erlaubt! Wenn es in Niederösterreich, Burgenland oder Kärnten flach dahin geht, dann rauf auf die super schnellen Argon18 Zeitfahrmaschinen. Über den Großglockner, Kühtai, Silvretta, Hochtannbergpass und die anderen Berge werden leichte Bergräder gefahren.
  • Die Nacht? Ist normal zum Schlafen gedacht – nicht beim RAA. Dies ist die besondere Herausforderung für die Fahrer und Betreuer. Drei Nächte auf dem Rad stehen bevor. Komplett neues Terrain für die Profis und Betreuer, auch was den Schlafentzug angeht, dazu auch die Verpflegung der Athleten.
  • Die große Unbekannte = das Wetter. 35 Grad im Burgenland. Gewitter, kalte Temperaturen und Regen in den Bergen. Alles wird und kann dabei sein.
  • Und immer im Fokus aller: Die Sicherheit der Fahrer und Betreuer – dies wird allem untergeordnet!

 

Team Kapitän – Daniel Geismayr: „Ich freue mich riesig über die Teilnahme heuer beim RAA-Austria. Es wird wohl mein längstes Rennen bislang werden. Dennoch kann ich es kaum erwarten, dass es losgeht. Ich liebe Herausforderungen, und dieses Rennen wird definitiv eine werden.“

 

Johannes Schinnagel: „Ich bin froh, dass wir die aktuelle Situation bestens nutzen und neue Herausforderungen angehen. Besonders gespannt bin ich auf die zweite Hälfte des Rennens! So eine lange Fahrt ist für uns alle absolutes Neuland und ich bin gespannt, wie es uns ergeht. Am meisten freu ich mich darauf mit Highspeed am Zeitfahrrad durch die Nacht zu fahren, das macht man ja nicht gerade jeden Tag!“

 

Das Ziel? Team Manager Thomas Kofler:

„Eine waghalsige Angelegenheit für unser Team einerseits. Andererseits eine große, aber machbare Aufgabe über 2170 Kilometer. Nicht nur an die Fahrer, auch die Betreuer sind hier wie selten zuvor bis auf das letzte gefordert aufgrund der ständigen Fahrerwechsel, das Navigieren, Reparieren bei Defekten unter dem Rennen – und alles was noch kommt als große Unbekannte. Die anderen Teams bereiteten sich seit 12 Monaten akribisch vor. Wir agieren hier aus dem aktuellen Rennbetrieb heraus. Meine rechte Hand im Team Office Jürgen Schatzmann hat hier großartig gearbeitet. Er hat mit einigen Verbündeten perfektes Kartenmaterial organisiert, ein tolles Betreuerteam zusammengestellt – wir sind im Rahmen unserer Möglichkeiten gut vorbereitet.

Und dennoch – wir müssen auf der Strecke bleiben, denn die schnellsten Beine nützen nichts, wenn wir uns immer wieder verfahren. Das klingt zwar etwas komisch, aber das wird die größte Arbeit für uns in den Autos hinter den Fahrern.

DAS ZIEL: Klar – wir wollen und werden die Operation „Streckenrekord“ angehen. Aber dazu muss alles passen. Wir haben einen Routinier mit Daniel Geismayr, dazu aber vor allem junge Fahrer nominiert. Mit Guerin, Thalmann, Stüssi u. Co. wäre es etwas überschaubarer – aber wir wollen junge Fahrer entwickeln – und mit dem RAA machen sie garantiert einen Sprung nach vorne, inklusive vieler Eindrücke. Lasst die Spiele beginnen – wir freuen uns alle darauf.

Danke an den Veranstalter rund um Michael Nussbaumer, welcher uns immer wieder motiviert dabei zu sein!“

 Veranstalter: https://www.racearoundaustria.at/

Strecke: https://www.racearoundaustria.at/raa/strecke/

Video 2019: https://www.youtube.com/user/racearoundaustria

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